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Erfolgsgeschichte Alpenland
 
Am 25.02.1949 hoben die Brüder Sepp und Franz Rausch, Generalsekretär des Österreichischen Mieterbundes und Architekt, sowie der nachmalige Präsidialist des Verteidigungsministeriums,
Sektionschef Dr. Adolf Kolb, mit anderen wiederaufbaubegeisterten Österreichern die gemeinnützige Wohnbau- und Siedlungsgenossenschaft Alpenland mit Sitz Kärtnerstraße 51 aus der Taufe.

Vom Magistrat der Stadt Wien wurde am 2. Mai 1949 der Zulassungsbescheid erteilt,
die Eintragung im Handelsregister Wien erfolgte am 12.05.1949.
Sepp Rausch wurde neben der Obmannschaft die Alleingeschäftsführung übertragen.

Begonnen wurde mit der Errichtung von Siedlungshäusern in Aspang, Hollabrunn, Pinkafeld und Mariazell. Die Alpenland beschränkte sich damals im Wesentlichen auf die Beschaffung der öffentlichen Förderungsmittel sowie die Vornahme der Abrechnungen. Die Siedler brachten zumeist gleich die Eigenmittel für ihre Grundanteile gemeinsam ein. Ein Großteil der Bautätigkeit folgte durch Siedlerleistungen. Die Planung, die Erwirkung der Baubewilligung und die Bauüberwachung führte das technische Büro des österreichischen Mieter- und Siedlerbundes durch.

Beginn der Bautätigkeit.
Bald wurde jedoch an die Alpenland der Wunsch herangetragen, großvolumige Bauten zu errichten. Aufgrund des gestiegenen Bauvolumens wurde sogar in Salzburg eine Außenstelle der Alpenland eingerichtet.

Ende 1956 konnte die Alpenland ihr erstes eigenständiges Büro im Objekt Mahlerstraße 3/ Walfischgasse 4 (Heimstätte des Kärntnertor-Theaters / Die Kleine Komödie) beziehen.

Auf den Gründungsobmann Sepp Rausch folgten Franz Erban und Alois Stecker.

1961 wurde Regierungsrat Siegfried Ludwig erstmals zum Obmann der Alpenland gewählt.

1968 folgte dem damaligen Landesrat Ludwig Hofrat Dr. Walter Edhofer als Obmann. Er konnte diese Funktion für die Alpenland bis zum Jahr 1992 ausüben.

Seit 1992 ist wiederum Landeshauptmann a.D. Mag. Siegried Ludwig Obmann der Alpenland.

1968 erfolgte die Übersiedlung der Büroräume von der Mahlerstraße in die Dampfschiffstraße.

1976 erfolgt die Gründung der Kamptal Ges.m.b.H., um im wesentlichen die Bauvorhaben im Waldviertel und im nördlichen Weinviertel durchzuführen. Die Kamptal entwickelte sich mit dem Sitz und der Büroverlegung nach Horn unter der Geschäftsführung von Dir. Hofrat Matthias Ludwig zu einer erfolgreichen Wohnbaugesellschaft.

1978 wurde die Alpenland Gründungsmitglied der Niederösterreichischen Gesellschaft für Stadterneuerung und Assanierung (NÖSTA). Diese Gesellschaft führte bis Mitte der 90er Jahre Gruppenwohnbauten für Siedler durch, um ihnen Förderungsmittel zu verschaffen, ähnlich wie es die Alpenland in ihrer Gründungszeit getan hatte.


1980 übersiedelte die Alpenland mit dem Bürobetrieb neuerlich,
und zwar in den Standort Wien 1, Salztorgasse 8.

In den 80er Jahren wurde die Wohnbaugenossenschaft Terra in die Bürogemeinschaft mit der Alpenland aufgenommen. Nach der wirtschaftlichen Sanierung wurde die Genossenschaft Terra mit der Alpenland verschmolzen und anschließend eine neue Terra GmbH als weiteres Tochterunternehmen gegründet.

Das Jahr 1995 brachte das bisher größte Bauvolumen mit rund 1.000 Wohneinheiten.
Durch diese rege Bautätigkeit stieg auch die Verwaltungstätigkeit enorm an. Gleichzeitig erhöhten sich die Instandhaltungserfordernisse bei den älteren, von der Alpenland verwalteten Objekte.

Nachdem Mag. Siegfried Ludwig in seiner Zeit als Landeshauptmann die Verwirklichung der Niederösterreichischen Landeshauptstadt in St. Pölten möglich machte war es klar, dass auch die Alpenland ihren Sitz nach St. Pölten verlegen wird.

1996 wurde das Grundstück in der Rennbahnstraße 43 gekauft und am 25.06.1999 wurde das neue Bürogebäude im Rahmen der Feierlichkeiten zum fünfzigjährigen Jubiläum seiner Bestimmung übergeben.

In den Folgejahren entwickelte sich die Genossenschaft überdurchschnittlich, sodass nach einigen Jahren neuerlich eine Erweiterung der Büroräume erforderlich wurde. Die Alpenland wurde zu einem Bauträger, der nicht nur im Wohnungsneubau und bei Althaussanierungen tätig ist, sondern auch Gemeindeämter, Kindergärten, Priesterwohnungen, Rettungsstationen, etc. baut.

Weiters wurde in der 2001 gegründeten Tochtergesellschaft Alpenland Wohnbau- und WohnbetreuungsgmbH mit Hausbetreuungsdiensten begonnen. Ziel ist es, diese Gesellschaft schrittweise zu einem Unternehmen für Facility Management zu entwickeln, sodass künftig auch dieser Aspekt des Wohnens von der Alpenland abgedeckt werden kann.

Durch den Erwerb einer weiteren Liegenschaft in der Rennbahnstraße war es möglich, einen Bürobau zu verwirklichen, der für die Kunden und für die Mitarbeiter der Alpenland eine optimale Infrastruktur bietet. Das energietechnisch und von den Arbeitsplatzbedingungen den modernsten Anforderungen entsprechende neue Bürohaus wurde am 17. Oktober 2005 seiner Bestimmung übergeben.

Im Objekt Mahlerstrasse/ Walfischgasse befindet sich nach wie vor das Kärntnertor-Theater/die Kleine Komödie.
 Wieder in Wien beim Town-in-Town Projekt „Wohnen beim Millennium-Tower“
Nach Stationen im prächtigen Palais Tedesco, in der Mahlerstrasse,dem Wechsel in die Dampfschiffstrasse und langen Jahren in der Salztorgasse findet die "Alpenland" nun ihr neues Domizil in St. Pölten.
Download der Alpenland Festschrift - "60 Jahre Alpenland"