Architektur- und Planerauswahlverfahren
auf hohem Niveau


Von der Gründung im Jahr 1949 an hat Alpenland ein feines Senso­rium für die Wohnbedürfnisse der Menschen in Nieder­österreich bewiesen. Am Ende resultiert daraus jene Leistung, auf die man bei Alpenland am meisten stolz ist: innovative Trends und Technologien im Wohnbau aktiv aufgegriffen zu haben – und am Ende dennoch stets Wohnungen zu übergeben, die auch für „Normalverdiener“ leistbar sind.

Baustoffe

Wahre Werte haben Bestand, könnte man sagen: Alpenland setzt konsequent auf den Baustoff Ziegel. Lediglich wo es statische Gründe erfordern, kommt Beton zum Einsatz. Neben der „vererbten“ Neigung des Niederösterreichers zu massiver Bauqualität ist es die gestiegene Sensibilität für ökologische Aspekte, die den Naturbaustoff Ziegel zum Fels in der Brandung macht. Viel getan hat sich dafür rund um den Ziegel: Wurden in den 80ern bestenfalls sporadisch fünf Zentimeter Dämmung aufgebracht, haben sich die Dämmstärken heute auf 24 bis 30 Zentimeter vervielfacht (und den Heizbedarf reduziert). Seit kurzer Zeit wird, abweichend von der Philosophie des Massivbaues, ein Projekt in Holzbauweise umgesetzt, um dem Trend der Zeit hinsichtlich Ökologie und erneuerbaren Baustoffen gerecht zu werden.

Stromgewinnung

Strom „hausgemacht“: Viele Bauträger lassen die Strom­gewinnung immer noch links liegen, obwohl die Wohnbauförderung ein „Zuckerl“ dafür bereithält: Neben der Installation von Solaranlagen zählt Alpenland in Nieder­österreich zu den führenden Wegbereitern für Photovoltaik. Die Anlagen produzieren unabhängigen „Hausstrom“ für Beleuchtung, Aufzug, Wärmepumpen­anlagen und anderes mehr.

Raumaufteilung/Wohnflächen

Gebaut wird, was gefördert wird: Größer oder groß­züger ist seit den 80ern vieles geworden – aber nicht alles. So wurden damals noch Wohnungsgrößen bis 130 m² gefördert. 130-​m²-Einheiten dürfen gefördert auch heute errichtet werden, wobei die förderbare Wohnungsgröße mit 80 m² und für Reihenhäuser mit 105 m² begrenzt ist.

Außenbereich

„Licht und Luft“, so ließe sich eine Wohndevise der letzten Jahrzehnte auf den Punkt bringen: Seit den 80ern sind die Fenster größer geworden – die Hitzetage und die Kosten für Sonnenschutz leider genauso. Auch vor dem Fenster hat sich viel getan: Jede Erdgeschoßwohnung bei Alpenland verfügt heute über einen Eigengarten mit Ausnahme von besonderen Wohnformen wie „Betreutes Wohnen“. Wohnungen in den Obergeschoßen werden mit Freiräumen wie Balkon, Loggia oder Terrasse ausgeführt.

Heizung

In der Heizrevolution seit den 80ern war Alpenland immer an vorderster Front zu finden. Bereits 2003 wurde die erste Wärmepumpenanlage installiert. Bis heute läuft diese Pionieranlage problemlos. Mit akkurat ausgeführter Dämmung packt Alpenland heute jedes Haus in eine dichte Hülle. Das „Lüften“ übernimmt die kontrollierte Wohnraumbelüftung mit der Wärmerückgewinnung über den eingebauten Wärmetauscher und ein Heizsystem, das den hohen energetischen Anforderungen der Wohnbauförderung entspricht. Hier setzt Alpenland vorrangig auf die Fernwärme. Besteht an einem Standort kein Anschluss, nehmen die Projektbetreuer der Alpenland in der Regel Verhandlungen mit einem Fernwärme-​Anbieter und der Gemeinde auf. Hackgut- und Pelletsheizungen stellen eine ökologische Alternative dar, die jedoch aufgrund des baulichen und betriebstechnischen Aufwands nicht immer zielführend erscheinen. Wärmepumpen weisen einen Weg in die Zukunft. Die Technologien reifen, die Preise fallen. Nach Grundwasser- und Erdwärme-​Anlagen hat die Luft-​Wasser-​Wärmepumpe in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage einen technologischen Quantensprung gebracht.