Was ist eine Genossenschaftswohnung?

Dieser Begriff bezeichnet eine geförderte Mietwohnung mit Kaufoption, die durch einen gemeinnützigen Wohnbauträger errichtet und vergeben wird.

Gemäß dem WGG dürfen gemeinnützige Bauvereinigungen nur beschränkt Gewinne machen. Sie können diese Gewinne im Unterschied zu privaten Bauträgern (= nicht gemeinnützig) nicht beliebig verwenden, sondern müssen auch wieder in Wohnbaumaßnahmen im Inland investieren.

Wenn gemeinnützige Bauvereinigungen zum Wohnungsbau oder zur Sanierung des Wohnungsbestandes öffentliche Förderungsmittel verwenden, unterliegen sie noch zusätzlich den - von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen - Wohnbauförderungsvorschriften.


Alpenland als Gemeinnützige Baugenossenschaft. „Gemeinnützig“ ist, was der Gemeinschaft nützt. Wesen und Selbstverständnis einer gemeinnützigen Bauvereinigung ist damit im Kern umrissen. Die Gemeinnützigen sehen sich als moderne Wirtschaftsunternehmen in einem freien Markt und ihre Aufgaben vorrangig in der Versorgung (Bauen, Sanieren und Verwalten) breiter Bevölkerungsschichten mit Wohnungen.

Gewerbliche Wirtschaftsunternehmen wollen durch Gewinn-​Maximierung ihren Eigentümern nützen. Bei Gemeinnützigen dagegen steht an erster Stelle der Nutzen der Gemeinschaft. Und diese Prioritätensetzung ist sogar in einem speziellen Bundesgesetz, dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz festgelegt. Diesem unterliegt jede gemeinnützige Bauvereinigung, im Unterschied zu gewerblichen Bauträgern. Demnach dürfen GBV nur beschränkt Gewinne machen und müssen diese Gewinne auch wieder in Wohnbaumaßnahmen im Inland investieren. Gewerbliche Bauträger können die Gewinne aus der Bautätigkeit oder aus Mieteinnahmen beliebig verwenden.

Genossenschaften stehen im Eigentum ihrer Mitglieder.
Der allen GBV gesetzlich vorgeschriebene Aufsichtsrat ist für die laufende Kontrolle der Geschäftsführung zuständig. Ihm obliegt es, die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, der Satzungen der Alpenland oder der Geschäftsanweisungen zu überwachen.
Neben dem Vorstand ist der Aufsichtsrat der erste Adressat für den Prüfungsbericht des Revisionsverbandes. Für das vergangene Geschäftsjahr wurde das Unternehmen erneut erfolgreich geprüft.